Grundverständnis des Familienforums

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Aus Anlass des Jahres der Familie im Jahr 1994 traf sich eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Behörden, Institutionen und Vereinen mit dem Ziel sich im Interesse einer familienfreundlichen Region Reutlingen stärker zu engagieren.
Seit Gründung des Familienforums wurden neben der Erstellung des Beratungsführers weitere Schwerpunktthemen bearbeitet:

  • Erziehung in Familien
  • Armut und Familien
  • Stadtplanung für Familien
  • Beleuchtung der vorhandenen Bildungsangebote für Eltern auf deren Adressatenerreichung
  • Im Rahmen der Aktion Gewalt gegen Kinder des Bundesfamilienministeriums verschieden Projekte in Kindergärten und Schulen
  • Regelmäßige Erstellung eines Beratungsführers für dir Region Reutlingen

Einzelprojekte:

  • FERDA – internationale Elternschule
  • Berufswege – FrauenBildung – WeiterBildung
  • Elternkaffees
  • Kochkurs mit sozialpädagogischer Begleitung

Im Sommer 2005 hat sich das Familienforum im Rahmen des vom Familienministerium aufgelegten Programms Lokale Bündnisse für Familien in der Teilnehmerzahl ausgeweitet und neben den Bereichen Beratung Unterstützung und Hilfestellungen auch noch den Bereich Arbeitswelt mit aufgenommen.
Ein Arbeitsschwerpunkt neben der Erweiterung war im Jahr 2004 und 2005 das Thema Armut. Ein Unterarbeitskreis hat sich mit diesem Thema befasst und schlussendlich die Idee einer Fotoausstellung zum Thema Armut entwickelt.

In den vergangenen Jahren beschäftigte sich das Familienforum vorwiegend im Familienbildungsbereich und der Elternbildung.

„Bildung für alle und von Anfang an“ war und ist das Ziel, das Mitglieder des Familienforums mit diesen Elternschulen beabsichtigen. Es erreicht viele Familien mit Migrationshintergrund (und auch deutsche Familien), die zu etablierten Elternbildungs- und Beratungseinrichtungen bisher aus sprachlichen oder kulturellen Unsicherheiten keinen Zugang gefunden haben.

Viele Fachleute (einige selbst mit Migrationshintergrund), Brückenleute, ausländische Vereine, andere Netzwerkpartner, wie die Evang. Fachschule und inzwischen auch einige Eltern machen Werbung für dieses Projekt, bringen Familien vor Ort, bieten selbst aus ihrem Arbeitsgebiet Mitarbeit an.

Es geht um Entwicklungs- und Erziehungsfragen, um Ernährung, Sprache, miteinander Spaß haben, um Fördern und Fordern ihrer Kinder. Fragen zur deutschen Kindertagesstätte, Übergang vom Kindergarten zur Schule, schulische Fragen, Fragen an unser Gesundheitswesen und vieles mehr.

Die Eltern lernen viele Fachleute kennen, dadurch bekommen die Institutionen des Landkreises ein Gesicht. Begegnungen können im FERDA-Rahmen zwanglos stattfinden. Anschlusstermine werden manchmal bereits vor Ort vereinbart.

 

August 2012